Wartende Führer, beglückende Strapazen
In Chamonix fehlte es nicht an touristischem Geschäftssinn. Wie Jemima Morrell betont, wurden die unabdingbaren Alpenstöcke zu stark überhöhten Preisen erstanden.
Vor dem Hotel warteten die Führer, «jeder seine Reihe abwartend, eine Regel die von den örtlichen Behörden streng durchgesetzt wird». Die Gruppe verzichtete auf ein Reittier; sie stieg unter der Leitung ihres Führers nach Montenvers auf und überquerte beim anschliessenden Abstieg die «Mer de glace» – eine respektable Leistung!
Monsteretappe
Zu Fuss, auch abwechselnd reitend, erreichten sie La Forclaz. Dort stand ihnen der endlose und mühsame Weg nach Martigny hinunter bevor das aufgrund der Klarsicht so nahe zu liegen scheint, dass wir unsere ‹armen Füsse› zu besänftigen versuchen mit der Mitteilung, dass wir sehr bald dort unten sein würden. Doch welch ein Trugschluss! Jede kurze Kehre zeitigt eine Verlängerung statt einer Verkürzung des Weges, der mit losen Steinen durchsetzt ist, die unsere Schuhsohlen zu zerschleissen drohen.»

