Weggenerationen am Gotthard: die alte Teufelsbrücke der Kantonsstrasse von 1830 und die weit gespannte verkleidete Betonbrücke von 1958.

ViaGottardo Basel–Chiasso

Auf der Strecke Basel–Chiasso ist die ViaGottardo als nationale Wanderland-Route 7 ausgeschildert. Sie besteht aus 20 Tagesetappen:

1. Etappe: Basel–Liestal
2. Etappe: Liestal–Läufelfingen
3. Etappe: Läufelfingen–Olten
4. Etappe: Olten–Zofingen
5. Etappe: Zofingen–Sursee
6. Etappe: Sursee–Luzern
7. Etappe: Luzern–Altdorf
8. Etappe: Altdorf–Wassen
9. Etappe: Wassen–Andermatt
10. Etappe: Andermatt–Gotthardpass
11. Etappe: Gotthardpass–Airolo
12. Etappe: Airolo–Rodi
13. Etappe: Rodi–Lavorgo
14. Etappe: Lavorgo–Biasca
15. Etappe: Biasca–Bellinzona
16. Etappe: Bellinzona–Tesserete
17. Etappe: Tesserete–Lugano
18. Etappe: Lugano–Morcote
19. Etappe: Morcote–Mendrisio
20. Etappe: Mendrisio–Chiasso

Auf dieser Route öffnet sich ein Querschnitt durch Siedlungen und Kulturlandschaften der Schweiz, der in dieser Prägnanz sonst nicht zu erwandern ist. Der Weg in den Süden beginnt in Basel, dem Mittelpunkt einer der grossen grenzübergreifenden Stadtregionen Europas. Er folgt den ältesten Baudenkmälern der Hauenstein-Route quer durch Tafel- und Kettenjura. Er quert das Nadelöhr des Mittellandes, die Aareklus zwischen Olten und Aarburg, wo sich die Gotthardroute auf engstem Raum mit den wichtigsten Ost–West-Verbindungen schneidet. Er erschliesst die sanften mittelländischen Hügellandschaften um den Sempachersee, wo sich im Einzugsgebiet der dröhnenden Verkehrsströme Lebensräume mit hoher Landschaftsqualität und vitalen kleinstädtischen Zentren finden. Er berührt Luzern, die erste Stadt der Alten Eidgenossenschaft, die sich zu einem klassischen Ort des Alpentourismus und zum kulturellen und wissenschaftlichen Zentrum der Innerschweiz entwickelte. Er kreuzt den Vierwaldstättersee, dessen Umland im Zuge von Alpenbegeisterung und nationaler Romantik als «klassischer Boden der Schweiz» entdeckt und verehrt wurde. Er führt durch die Uri und Ursern, die Leventina und die Riviera mit ihren industrialisierten Talböden und ihren alten Maiensässen und Hochweiden. Dabei berührt die ViaGottardo alle Vegetations- und Klimastufen des alpinen Siedlungsgebiets. Schliesslich erreicht sie mit der Burgenlandschaft von Bellinzona und den lombardischen Alpenrandseen auch die insubrische Klimazone und die «città diffusa», welche die Talböden überzieht, und mit ihr das Weichbild einer anderen europäischen Grossagglomeration: Mailand.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu den einzelnen Etappen, Höhenprofile und Karten sind auf www.wanderland.ch zu finden.