Das stolze Emblem des Museums Schiff in Laufenburg

Vielfalt des Hochrheins

Über Jahrhunderte war der Hochrhein die wichtigste Wasserstrasse der Schweiz. Heute folgt ihm die ViaRhenana durch die unterschiedlichsten, vom Wasser geprägten Naturlandschaften.

Erst im Mittelalter erschlossen Ansiedler das ganze Tal und festigten die Beziehungen zwischen Schwaben, der Schweiz und der Oberheinischen Tiefebene. Seither gestalten Landwirtschaft und Fischerei sein Erscheinungsbild. In den beiden Bistümern Konstanz und Basel wurden Klöster und Stifte mit weitreichender spiritueller und kultureller Ausstrahlung gegründet. Adelsburgen besetzten die Anhöhen über dem Fluss, und eine ganze Reihe von Städten enstanden an den wichtigsten Flussübergängen. Zahlreiche Brücken und Fähren verbinden seither die beiden Ufer, und an den Stromschnellen wurden Transportdienste eingerichtet, die einen durchgehenden Transport ermöglichten. Der Rhein ist ja kein trennender Graben, obwohl er seit 1803 über längere Strecken die Landesgrenze bildet.

Seit dem 19. Jahrhundert wird die Wasserkraft des Rheins durch imposante Kraftwerke genutzt, und damit siedelten sich wichtige Industrien an. Tiefbohrungen erlaubten schliesslich die Salzgewinnung und die Gründung von anziehenden Badekurorten.